Anreise nach Italien – Die Mautregelungen

Auf den meisten italienischen Autobahnen wird für alle motorisierten Fahrzeuge, vom Motorrad bis zum Wohnmobil, eine Straßenbenutzungsgebühr fällig. Wir haben einige Informationen zu den italienischen Mautregelungen für Sie zusammengetragen.

Über die Alpen und weiter auf der Autobahn

Schon die Überfahrt über die Alpen nach Italien kostet auf vielen Routen Maut. So muss am Brennerpass (von Österreich nach Südtirol), am Mont-Blanc-Tunnel (von Frankreich ins italienische Aostatal) und am Tunnel des Großen St. Bernhard (von der Schweiz ins Piemont) Maut bezahlt werden. Wenn Sie die Alpenüberquerung glücklich hinter sich gebracht haben, müssen Sie sich auf die Mautzahlung für die italienischen Autobahnen einstellen. Die Webseite www.cardelmar.de macht zum Thema Mautregelungen darauf aufmerksam, dass innerhalb Italiens mit wenigen Ausnahmen alle Autobahnen von Mautregelungen betroffen sind. (Die Ausnahmen: die Autobahnen auf Sizilien und ein Teil der A4, nämlich der Abschnitt zwischen Salerno und Reggio Calabria.)

In Italien ist es üblich, dass die Verkehrsteilnehmer bei der Auffahrt auf die Autobahn ein Ticket lösen und sich bei der Abfahrt auf verschiedenen Spuren einreihen, je nachdem, wie sie das Ticket bezahlen werden. Wer auf eine blau beschilderte Spur mit der Bezeichnung „Carte“ fährt, muss mit Kreditkarte oder der VIA-Card (das ist eine Prepaid-Karte, die nur in Italien gültig ist) bezahlen. Auf die weiß beschilderten Spuren stellen sich die Barzahler. Dann sind noch gelbe Spuren vorhanden, diese dürfen ausschließlich Autofahrer benutzen, die ein elektronisches Maut-Buchungsgerät installiert haben. Seien Sie vorsichtig bei der Wahl der richtigen Spur! Das nachträgliche Wechseln der Spur könnte als Verkehrsdelikt mit Bußgeld belegt werden. Auf einigen Autobahnen in Italien ist das Mautsystem anders aufgebaut: Die Autofahrer entrichten an der Mautstation bereits bei der Auffahrt einen festen Betrag, unabhängig von der Länge ihrer Fahrt.

Städtische Maut und Fahrverbote in Innenstädten

Die Webseite cardelmar.de weist auch darauf hin, dass verschiedene italienische Großstädte Mautregelungen beschlossen haben: In Bologna werden für die Einfahrt in die Innenstadt 5 € pro Tag verlangt; eine Vier-Tages-Karte kostet 12 €. In Mailand greifen die Mautregelungen nur während der Hauptverkehrszeit, und zwar an den Werktagen zwischen 7.30 Uhr und 19.30 Uhr. Dann wird ein „Eintrittsgeld“ von 5 € in die Innenstadt (Umweltzone C) fällig. Die italienischen Metropolen Florenz, Pisa, Rom, Turin und Verona haben ihre Innenstädte für den Autoverkehr ganz gesperrt; Ausnahmen werden nur für besondere Fälle (Rettungsfahrzeuge, Lieferanten, Anwohner) gemacht.

Quelle: www.cardelmar.de/blog/reiseziele/mautregeln-italien/

 


 

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